Was zieht Menschen zu Reiki an?

„Reiki erweckt den „inneren Arzt“ in uns und fördert ihn!“

Viele Menschen fühlen sich zu Reiki regelrecht hingezogen. Was zieht diese Menschen zu Reiki?
Was ist das besondere an Reiki und was zieht Menschen zu Reiki? In unserer schnellen Zeit haben wir von morgens bis abends Hektik und Stress. Dieser Stress kann einen Menschen regelrecht krank machen. Depression, BurnOut oder Allergien nehmen rasant zu. So leidet zum Beispiel jeder 3. Mensch in Deutschland einmal im Leben an einer Depression oder einer Depressiven Episode. Darüber hinaus wirken sich neben dem Stress auch ein gewisser Bewegungsmangel und falsche Ernährung ungesund auf den Körper aus.

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Viele Menschen leiden auch unter diversen Endzündungen im Körper.

Der normale Durchschnittsbürger wendet sich zur Behebung dieser Defekte natürlich erst einmal an die Schulmedizin. Viele stellen dabei jedoch relativ schnell fest, dass eine Heilung über diesen Weg nicht oder nur unzureichend funktioniert. Klar – es werden oftmals nur die Symptome kuriert und selten Ursachen orientiert gearbeitet. Hinzu kommt auch eine zunehmende generelle Ablehnung chemischer Mittel und Stoffe. Aus diesen bestehen unsere Medikamente aber – oft mit den dazugehörigen Nebenwirkungen.

Der Trend und das gesunde natürliche Bestreben vieler Menschen geht ganz klar in Richtung Naturheilkunde- und so machen sich immer mehr Leute auf die Suche nach wirkungsvollen Methoden der Selbstheilung. An diesem Punkt treffen sie dann oft auf Reiki. Ich schätze, dass bestimmt 10% aller Menschen auf diese Art schon einmal mit Reiki in Kontakt gekommen sind.

Was zieht Menschen zu Reiki?

Was diese Menschen zu Reiki zieht, sind die enormen Möglichkeiten von Reiki, die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Selbstheilung ist die Fähigkeit des Körpers, Krankheitszustände zu überwinden und wieder gesund zu werden. Denken wir an eine Wunde, die sich von allein schließt. Das ist eine typische Form der Selbstheilung. Wir pendeln ständig zwischen Krankheit und Gesundheit. Zu einer Krankheit kommt es, wenn die Selbstheilungskräfte des Körpers überfordert sind. Durch Reiki wird bei den Menschen die Überzeugung geweckt, dass sie selbst viel Gutes für ihre Gesundheit bewirken können. Reiki erweckt den „inneren Arzt“ in uns und fördert ihn!

Was Menschen zu Reiki zieht ist auch, das Reiki  die enge Verflochtenheit zwischen Geist und Körper berücksichtigt. Mit der Reiki Selbstbehandlung kann jeder Reiki Anwender individuell auf seine mentalen Faktoren Einfluss nehmen,  und damit ganz direkt auf seine Gesundheit. Was die Menschen zu Reiki zieht ist, das Reiki den Menschen mit dessen Ressourcen in den Mittelpunkt stellt und ihn bis zu einem gewissen Grad unabhängig von der Schulmedizin machen kann.

Insgesamt gibt es vier Mittel, mit denen sich die Selbstheilungskräfte stärken lassen. Neben ausreichend Bewegung sind es gesunde Ernährung, ein stressreduzierendes Verhalten und regelmäßige Entspannung.

Was Menschen zu Reiki zieht ist, dass man mit Reiki auf alle genannten Faktoren – bis auf die körperliche Bewegung – einfach, schnell und positiv Einfluss nehmen kann.
Wer sein Essen immer und regelmäßig mit Reiki behandelt wird in kurzer Zeit feststellen dass es bekömmlicher wird. Chemische Schadstoffe können mit Reiki bis zu einem gewissen Umfang gut und einfach harmonisiert werden, genauso wie die Nebenwirkungen von Medikamenten mit Reiki gemindert werden können.

Was zieht Menschen zu Reiki?

Regelmäßige Reiki Behandlungen entspannen den ganzen Körper, da Reiki harmonisierend auf das gesamte Fasziensystem des Körpers wirkt.  Im Berufsgenossenschaftlichen Unfall Krankenhaus in Berlin wird Reiki als körperliche Entspannungsmethode ganz gezielt und unmittelbar zusätzlich zur schulmedizinischen Therapie eingesetzt. Im gleichen Zusammenhang gibt es einige Kliniken die in der Krebstherapie Reiki begleitend anwenden.
Reiki wirkt entschleunigend und  ist daher ein klassisches, einfach zu bedienendes und immer zur Verfügung stehendes Mittel gegen Stress.

Neben der mit Reiki möglichen Selbsttherapie im Alltag, gibt es aber noch einen weiteren, fast wichtigeren Grund, warum es Menschen zu Reiki zieht.
Reiki ist gleichzeitig ein System der persönlichen Entwicklung.

Der Reiki Anwender bekommt einen anderen Zugang zu sich selbst, seinen Gefühlen und seinen Körper. Der 2. Reiki Grad verhilft zu mehr Selbstannahme und Selbstwert, in dem hier die eigenen dunklen Seiten, die inneren Schatten integriert werden, das innere Kind geheilt und schädliche Dogmen und Glaubenssätze abgelöst werden. So können Spontanität und Freude am Leben Einzug halten. Im 3. Reiki Grad stellt man sich letztendlich seinen Ängsten und unbewussten Mustern.

So kann ein jeder, der an sich selber arbeiten und sich weiter entwickeln möchte, durch Reiki zu innerer Freiheit gelangen.

Ist Reiki eine spirituelle Tradition?

… Spiritualität ist die bewusste Hinwendung und aktive Praktizierung einer als richtig angesehenen Religion oder Weltanschauung …

Schaut man sich zum Thema Reiki im Netz um findet man schnell Hinweise und Verbindungen zu  Spiritualität und Esoterik. Um zu klären „ist Reiki eine spirituelle Tradition?“ müssen wir uns zuerst
mal wieder mit Begriffsdefinitionen herum plagen. Kurz zusammengefasst gilt für die beiden Begriffe:

Spiritualität ist die bewusste Hinwendung und aktive Praktizierung einer als richtig angesehenen Religion oder Weltanschauung. Früher nannte man das auch „Frömmigkeit“. Nun hat aber Reiki weder etwas mit Anbetung von irgendwem oder irgendwas zu tun noch mit der Hinwendung zu irgendeiner theologischen Lehrmeinung. Reiki funktioniert auch ohne irgendwelche Götter ganz gut, Priester werden schon gar nicht gebraucht. Beim Reiki arbeitet der Mensch mit dem Menschen.

Ist Reiki somit eine spirituelle Tradition? Eher nicht.

Für den Begriff Esoterik gibt es weder im wissenschaftlichen noch im populären Sprachgebrauch eine allgemein anerkannte Definition. Oft wird das Adjektiv „esoterisch“ als  abwertend, im Sinne von „unverständlich“ oder „versponnen“, verwendet – Esoteriker als Spinner bezeichnet.
Wobei dann der Begriff Esoteriker wieder schnell auf jeden angewendet wird, der sich mit den Themen Geist, Seele oder dem Transzendenten beschäftigt. Esoteriker ist mittlerweile ein Begriff der Stigmatisierung eines Denkens, Handelns und Wahrnehmens abseits der gesellschaftlichen Norm.

Interessant ist, dass der Begriff Esoterik im Ursprung eine Lehre meint, welche nur einem kleinen, inneren Kreis, fortgeschrittener Schüler eines philosophischen Lehrers zugänglich gemacht wurde.
Zu Zeiten vom Pythagoras war Esoterik also  etwas wie eine spezielle Lehre für fortgeschrittene Schüler.

In all diesen Deutungen und Ansichten finden wir unser Reiki nun gar nicht wieder. In anderen Blog-Artikeln haben wir uns ja schon um die Zusammenhänge von Reiki und Religion bzw. Reiki und Buddhismus gekümmert. Wir mussten jedes Mal feststellen, dass Reiki überhaupt nichts damit zu schaffen hat. Reiki ist weder eine Religion noch eine Weltanschauung, noch ist es eine spirituelle Tradition. Es ist ganz einfach eine Behandlungsart, eine Behandlungstechnik, die mit unserer Lebensenergie arbeitet. Vom Menschen für den Menschen gemacht.

Gibt doch unser Reiki wesentlich mehr her als eine spirituelle Tradition! Dadurch das Reiki ein klarer Weg der Persönlichkeitsentwicklung ist, haben wir hier ein enormes inneres Wachstumspotential für jeden einzelnen Reiki Anwender. Ein inneres Wachstum an Selbstwert, Selbstbewusstsein, an Achtsamkeit seinen Gefühlen gegenüber, an Achtsamkeit seiner Wahrnehmung dem Außen gegenüber, an Wachstum der eigenen feinstofflichen Wahrnehmung (Hellwahrnehmung), an Ruhe, Entspannung und Entstressung.

Reiki ist somit sehr progressiv, während Religion immer konservativ ist, in alten Bahnen bleibend, sich nicht fortentwickelt. Religiöse Spiritualität kann auch nicht fortschrittlich sein da sonst das Lehrgebäude, auf dem sie ruht, wanken würde.
Wir dürfen auch nicht vergessen das „Frömmigkeit“ immer mit den etablierten Machtstrukturen einer Priesterkaste in Verbindung steht. Diese legt fest was wahr ist und was nicht. Sie gibt die Deutungshoheit über das geistige und seelische Leben ungern aus den Händen.

Nicht umsonst wird Reiki von den großen christlichen Kulten als gefährliche Sekte verleumdet. Hier ein paar wenig Kostproben dazu:

  • Man sucht durch Energien einen Weg, der von Enttäuschung, Leid und Schmerz wegführt, so dass es einem selbst immer gut geht. Die Energien treten an die Stelle, das Kreuz nicht anzunehmen, sondern abzuwerfen.
  • Die Energien führen weg vom Tabernakel
  • Man möchte göttliche Energie bzw. Heilung kaufen – eine Heilung durch Gott ist aber nicht käuflich, es handelt sich also kirchlich gesprochen um Simonie, dem Kaufen von Zauberkräften und geistlichen Ämtern wie der Zauberer Simon das von Petrus verlangte.

So geht das in den Veröffentlichungen der unterschiedlichen der Sektenbeauftragten seitenlang weiter. Mit alter Macht und Intoleranz meint man die überholten – oft zwiespältigen – eigenen Moralvorstellungen weiterhin den Menschen und Ländern aufzwingen zu können. Aber die Welt dreht sich weiter, und Moral wird „Gott sei Dank“  von Ethik abgelöst.
Ethik ist, wenn die Gedanken, Handlungen und Taten einer Person oder (selten) Gruppe auf das größtmögliche Wohl möglichst aller global existierenden Individuen sowie deren Lebensräume ausgerichtet sind. Der Zweck von Ethik: Bestmögliches Überleben für alle Individuen

In den spirituellen Traditionen wurde bisher immer ein Gott, ein Erlöser gebraucht um die Welt bzw. die Seele des Menschen zu retten. Mit dem Priester als Vermittler natürlich: „Wenn das Geld im Kasten klinkt die Seele in den Himmel springt“ lautete da ein geläufiger Satz.

Der Biophysikers Markolf H. Niemz hat ein ganz eigenes Bild von Spiritualität geprägt. Er fasst sein Verständnis von Spiritualität in den prägnanten Satz „Spiritualität ist Wahrheit, die von innen kommt“ zusammen. Da könnte ich mich persönlich schon eher wieder finden.

Reiki ist – allein schon durch die Lebensregeln – eine sehr ethische Angelegenheit.
Man tut etwas für sich und andere. Der Mensch tut es selber, ohne Mittler, der einem sagt was wie zu laufen hat. Und somit ist Reiki keine spirituelle Tradition, es ist nicht moralisch, Reiki ist ethisch!

Ist Reiki buddhistisch und muss man Buddhist werden, um Reiki zu lernen?

…Die Persönlichkeitsentwicklung mit Reiki ist völlig zwanglos, kommt fast von allein und benötigt nur ein wenig Achtsamkeit mir selber und meinen Gefühlen gegenüber um zu wirken…

Ist Reiki buddhistisch und muss man Buddhist werden, um Reiki zu lernen?“ diese Frage wurde uns von einem Leser des Blogs gestellt. Zuerst fand ich es ein wenig weit hergeholt, musste aber nach etwas Überdenken feststellen, dass die Antwort hoch interessant sein kann. Zeigt sie doch einmal mehr auf, dass unser Usui-Reiki überhaupt nichts mit Religion -gleich welcher Art auch immer- zu tun hat.

Der Kernpunkt dessen, was man als Reiki-Lehre bezeichnen kann, ist ganz eindeutig das Heilen durch Handauflegen. Diese Heilung kann bei sich selbst oder bei anderen durchgeführt werden. Diese Praxis soll körperliche Heilung, über das gezielte Zuführen von Lebensenergie, bewirken.
Hinzu kommt die eigene gedankliche Orientierung als Reiki-Praktizierender an den Reiki-Lebensregeln, sowie deren bestmögliche Umsetzung im eigenen Alltag. Diese Praxis soll geistige Heilung und Bewusstseinsveränderung durch gezielte Achtsamkeit gegenüber der eigenen Gefühls- und Gedankenstruktur bewirken.

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Heilen durch Handauflegen hat bei allen Völkern und Kulturen auf der Erde eine lange und
Jahrtausende alte Tradition. Im frühen Mittelalter wurden dem König – welcher ja von Gottes Gnaden war und daher auch die göttliche Kraft hatte – eine  königliche Heilkraft zugeschrieben. Er verteilte eine Art königlichen Heil- Segen durch Handauflegen.

Im christlichen Kulturkreis war natürlich Jesus „der Handaufleger“ schlecht hin, aber in vielen Aposteln und Heiligen fand er eifrige Nachahmer.

Bei den Moslems, wird im Koran berichtet, dass Mohammed durch Handauflegen geheilt hätte. Gleiches wird über etliche Heilige der frühen muslimischen Epochen berichtet.

Im Hinduismus wird Lebenskraft (Prana) durch Handauflegen übertragen, im Taoismus wird sie sowohl über Feng Shui gesteuert als auch durch Handauflegen weiter gegeben.
Von Buddha – dem ehemaligen hinduistischen Prinzen „Siddharta Gautama“ – welcher durch seine Erleuchtung zum ersten Buddha wurde-(auf Sanskrit, also Alt-Indisch, bedeutet das Wort “der Erwachte”) wird es ebenfalls berichtet.

Mit diesen Informationen als Hintergrund, können wir also bis hier hin, folgende Schlüsse ziehen:
1. Heilen oder Übertragen von Lebensenergie durch Handauflegen kommt überall vor und lässt sich keiner speziellen Religion oder Glaubensrichtung als einzigartige Besonderheit zuordnen.

2. Heilen oder Übertragen von Lebensenergie durch Handauflegen hat es schon immer  gegeben und ist definitiv nichts Neues.

3. Als Reiki Anwender befinden wir uns in einer guten alten Tradition der gesamten Menschheit und – vor allem – im bester Gesellschaft zusammen mit den ganz Großen der Kulturgeschichte!

Das ist doch was – oder? Muss man sich nur mal bewusst machen…

„Ist Reiki buddhistisch und muss man Buddhist werden, um Reiki zu lernen?“ kann bis hier hin schon einmal verneint werden.

Schauen wir mal weiter auf unser Usui-Reiki und überprüfen wir die Frage „Ist Reiki buddhistisch und muss man Buddhist werden, um Reiki zu lernen?“ anhand der geistigen Entwicklung und persönlichen Reife durch und mit Reiki. Klappt das, ohne dass man gleich zum Buddhisten mutiert?

Buddhismus ist eine Religion – eine Glaubensrichtung. Nach dem buddhistischen Glauben befindet man sich in einem endlosen Kreislauf von Geburt und Wiedergeburt. Nach dem Tod beginnt ein neues Leben als Mensch oder – bei einer schlechten Lebensführung – als Tier oder im Reich der Geister und Dämonen. Den Glauben an die “Reinkarnation” teilt der Buddhismus mit dem Hinduismus. Gemeinsam ist den beiden Religionen auch die Lehre vom “Karma”. Gemeint ist damit, dass jede Geisteshaltung und jede Handlung zwangsläufig eine Folge hat.

Das Ziel der gläubigen Buddhisten ist der Austritt aus diesem endlosen Kreislauf und damit der Eintritt ins “Nirwana”.  Um dieses Leid zu überwinden ist es Voraussetzung, regelmäßig zu meditieren, Mitgefühl und Weisheit zu erlangen und sein Leben nach ethischen Maßstäben auszurichten. Die so genannten “Fünf Silas” sehen nach dem Buddhismus vor, dass man sich darin übt, kein Lebewesen zu töten oder zu verletzen ,nichts zu nehmen was einem nicht gegeben wurde, sich nicht der Genusssucht und Sinnlichkeit hinzugeben, nicht zu lügen oder schlecht zu reden sowie keine Stoffe und Rauschmittel zu sich zu nehmen, die den Geist verwirren und das Bewusstsein trüben.

Letzteres hört sich im Rahmen der modernen und gesunden Lebensführung ganz vernünftig an und geht auch ohne Religionszugehörigkeit.  Als Reiki Praktizierender glaube ich persönlich erst einmal ganz fest an ein Leben vor dem Tod! Das möchte ich mir schön, mit Leichtigkeit und Freude gestalten.

Zur Freude gehört auch dass, ich meinen Körper genießen darf. Also Essen und Trinken und all sowas.  Um zur Leichtigkeit und Freude zu gelangen, muss ich unter Umständen meine Denke ein wenig ändern. Reiki – mit den Lebensregeln als Empfehlung und der regelmäßigen körperlichen Anwendung der Energietechnik –  hilft mir dabei, ganz ohne  das ich einer Religion beitreten muss.

Die „Erkenntnis“ – an der der Buddhismus arbeitet –  bekomme ich ganz nebenbei auf meinem Reiki Weg durch die drei Grade, mit ihren Themen und Aufgaben. Dazu haben wir in diesem Blog an anderen Stellen schon viel geschrieben. Die Persönlichkeitsentwicklung mit Reiki ist völlig zwanglos, kommt fast von allein und benötigt nur ein wenig Achtsamkeit mir selber und meinen Gefühlen gegenüber, um zu wirken.

Demzufolge gilt die Verneinung der Frage „Ist Reiki buddhistisch und muss man Buddhist werden, um Reiki zu lernen?“ auch für den geistigen und persönlichen Entwicklungsweg des Reiki.

Was macht man beim Reiki?

…Emotionale Entspannung zieht immer auch die körperliche Entspannung nach sich. So kommen Körper, Geist und Seele wieder in den Gleichklang…

Für einen Anfänger in Energiearbeit oder für jemanden, der gerade mit Reiki angefangen hat kann es unter Umständen schwer sein den Überblick über die vielen Reiki Übungen zu behalten.
In diesem Blog wollen wir daher einmal versuchen etwas Systematik in die Vielfalt zu geben.
Wir wollen uns auch anschauen  was es überhaupt bedeutet das „Reiki lernen“ – was steckt alles dahinter, mit was ist „Reiki lernen“ alles verbunden?

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Reiki lernen bedeutet erst einmal nicht nur einfach zu lernen die Reiki Energie kommen zu lassen und irgendwo die Hände drauf zu legen. Reiki lernen bedeutet  in erster Linie ein lernen an sich selber und für sich selber! Wie ist das gemeint?

Als normaler, durchschnittlicher Mensch ist man irgendwie- jeder auf seine spezielle Art und Weise- von seinen Gefühlen getrennt. Viele trauen ihrer eigenen Wahrnehmung nicht, zweifeln an sich selber, halten sich für schlechter oder weniger gut als alle anderen. Trauen sich nicht ihre Meinung zu sagen und zu vertreten. Es fällt oft schwer neue Wege zu gehen, sich positiv zu verändern, mal was Neues zu wagen oder sich etwas Gutes zu tun. Auch einmal nichts zu tun statt immer zu arbeiten, einmal richtig, aber so wirklich richtig faul zu sein bereitet ganz oft Probleme. Dafür wird dann aber, mit viel Grübeln verbunden, Selbstverurteilung und Selbstbestrafung geradezu trainiert.

Dieses innere System arbeitet überwiegend aus dem Unterbewusstsein heraus und startet meist schon in der Kindheit. Es wirkt über das Verdrängen unserer wirklichen Gefühle und schaltet deren Wahrnehmung regelrecht ab. Es trennt uns so von unserem Selbstwert und unserer Liebe zu uns selber.

Dann kommt das Reiki! Durch irgendeinen „Zufall“ bekommt man Kontakt zum Reiki und dann geht es los mit den blöden Gefühlen. Denn allen Reiki Übungen ist eines gemeinsam: Sie arbeiten immer mit unseren Gefühlen. Dabei ist es völlig gleichgültig ob man sich selber behandelt oder behandelt wird. Die Reiki Energie und die Reiki Übungen arbeiten zum einen in unserem Emotional Körper, also der Auraschicht in der ALLE unsere Gefühle gespeichert sind, und zum anderen in und mit unseren Organen. Vor allen die Organe Leber, Milz, Galle, Niere, Magen und Darm speichern ebenfalls Gefühle ab und wirken sehr stark über unsere Psychosomatik (da ist mir was auf den Magen geschlagen…)

Die energetische Qualität der abgespeicherten Gefühle ist überwiegend niedrig schwingend, also im Bereich von Wut, Trauer, Zorn, Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit.

Die Reiki Übungen heben diese niedrige Schwingung an und holen sie damit zur Transformation an die Oberfläche. Das erneute Durchleben dieser verdrängten Emotionen, gekoppelt mit der hochfrequenten Reiki Energie, harmonisiert und löst diese Gefühle auf. Leider durchleben wir sie dabei noch einmal wieder für eine kurze Zeitspanne. Dieser Moment der inneren emotionalen Heilung muss dann nicht immer angenehm sein, aber es wird danach als sehr erlösend empfunden! Emotionale Entspannung zieht immer auch die körperliche Entspannung nach sich. So kommen Körper, Geist und Seele wieder in den Gleichklang.

Reiki lernen bedeutet zu lernen mit sich selber achtsamer und liebevoller umzugehen. Reiki lernen bringt uns dazu unsere eigenen Bedürfnisse und Wünsche wahrzunehmen und löst mit der Zeit die inneren Blockaden auf, welchen deren Umsetzung behindern.

All das Geschilderte geschieht natürlich nicht auf einmal oder mit einer Reiki Behandlung. Arbeit an sich selber ist immer Prozessarbeit  weil wir uns dazu von unseren lieb gewordenen Gewohnheiten verabschieden müssen. Das dauert. Die ständige Anwendung von verschiedenen Reiki Übungen kann den Prozess jedoch beschleunigen.

Welche Reiki Übungen helfen uns dabei besonders gut?

Um nach der Reiki Einweihung einen subtilen, einfachen und wirksamen Selbstheilungsprozess in Gang zu setzen empfiehlt sich -als erstes natürlich- die tägliche Selbstbehandlung. Da täglich Anwendung auch etwas Selbstdisziplin benötigt kann man sich ruhig Hilfe dazu holen: Lade Dir einfach die App „ReikiHere“ herunter. Dort findest Du eine kostenlose, achtsame und liebevolle Anleitung zur Selbstbehandlung, mit Ansage, Musik und Timer.

Möchte man sich spezielleren Themenkreisen der eigenen Gefühle gezielt nähern ist die Chakren Behandlung die nächstbeste Methode. Da die Chakren speziellen Emotionen zugeordnet sind lassen sich diese Gefühle über das jeweilige Chakra gut harmonisieren.

Kann man aufgrund psychosomatischer Probleme (Verdauung, Rückenleiden u.s.w.) Organe zuordnen, hilft ebenfalls die gezielte Chakren Behandlung. Eventuell unterstützt durch eine spezielle Symptombehandlung. Auch hier findest Du auf der App eine Anleitung.
Weitere spezielle Hilfe kann die Entgiftungstechnik über den Bauchnabel bringen oder die Ketzueki Kokan Technik . Die Anleitungen dazu folgen auf der App in Kürze.

Hat man nur wenig Zeit sollte man sich täglich zumindest die Behandlung im Sitzen gönnen. Auch diese findest Du auf der App „ReikiHere“.

Bei bestehenden intensiven oder chronischen  Krankheiten, vor und nach Operationen, in der Rekonvaleszenz ist es sicher sinnvoll auf die Reiki Langbehandlung (auch Behandlung im Liegen genannt) zurück zu greifen. Diese drei Mal die Woche und das einen Monat lang, kann wahre Wunder bewirken. Die Anleitung für diese lange und etwas komplizierte Behandlung findest Du natürlich auch in der App. Hinter Reiki lernen und den Reiki Übungen steckt also wesentlich mehr, als man zuerst vermuten kann.

Deshalb ist Reiki ja auch eines der am besten funktionierenden Systeme zur Selbstheilung überhaupt!

Warum benutzt man Symbole und Mantren?

… Symbole sind Schlüssel, mit denen man die Energie für sich aufschließen kann …

Reiki an sich ist Heilen durch Handauflegen. Zusätzlich gibt es ab dem 2.Reiki Grad aufwärtsaber Zeichen und dazugehörige Mantren. Warum und wofür gibt es diese Reiki Symbole?
Dazu schauen wir uns vorweg einmal an, wie die Reiki Symbole bzw. ein Symbol überhaupt funktioniert. Symbole sind Sinnbilder und stehen für spezielle  Informationen und sind so alt wie die Menschheit selber.
Symbole begleiten uns unser ganzes Leben lang. Das ist uns so selbstverständlich, dass es uns oft gar nicht mehr auffällt. Trotzdem sind Symbole allgegenwärtig. Es unmöglich ist sie zu ignorieren, oder gar auf sie zu verzichten. Symbole für Verkehrszeichen, Symbole für Restaurants, Sanitäranlagen, etc. – Wir sind mit ihnen jeden Tag konfrontiert.

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Symbole sind  Zusammenfassungen, grafische und geistige Zeichen, die für einen komplexen Begriff, eine Erfahrung oder ein Gefühl stehen. Durch das Zeichen werden diese Informationen auf das Wesentlichste zusammengefasst. Wir finden es in moderner Form in den Emojis wieder. Die Symbole werden als Kurzform anstelle eines Begriffes oder einer längeren Beschreibung verwendet und werden von der Zielgruppe sofort verstanden. Dabei tragen die Symbole die Bedeutung des Begriffes in sich und enthalten auch dessen gesamte Energie, also die volle energetische Kraft und Wirkung des Begriffes. ( Denken wir an das Symbol „WC“ – Das Erlösungsversprechen schlicht hin!)

Reiki  Symbole sind somit Schlüssel, mit denen man die Energie eines Begriffes oder einer Kraft für sich aufschließen kann. Wenden nun ganz viele Menschen die Reiki Symbole mit der gleichen Absicht an, entsteht auf der übergeordneten Matrix Ebene eine Art Cloud, ein kollektives Gedächtnis, mit der Information des Symbols. Je mehr und länger die Benutzer die Reiki Symbole nutzen, desto stärker werden die Informationen in der Cloud und desto stärker auch die ausgesandte Kraft der Reiki Symbole für die Gegenwart. Die von uns genutzten Reiki Symbole sind durch ihr Alter und die Häufigkeit ihrer Verwendung  durch ein sehr breites Band mit dem universellen Gedächtnis bzw. der „Cloud Reiki“ verbunden, und  ihre Energie kann daher sehr kraftvoll zu uns fließen.

Eine andere Wirkung der Reiki Symbole ist  psychologischer Natur. Durch die für alle festgelegte Aussage eines Symbols wird jeder, der das Symbol kennt, in dem Moment, wo er es sieht, bewusst und unterbewusst an die Aussage des Reiki Symbols erinnert. Seine Gedanken werden in die Richtung der Symbol Definition gelenkt. Gleichzeitig bekommt das Symbol selbst Kraft, da es in Gedanken mit einer speziellen Energie und Wirkung gleich gesetzt  wird. Wenn das Symbol ein altes, oft gebrauchtes Symbol ist, beginnt in diesem Augenblick sofort Energie durch die Leitungen des kosmischen Gedächtnisses, auch Matrix oder Akasha-Chronik genannt,  zu fließen. Die Reiki Symbole strahlen dadurch die definierte Kraft aus. Die Intensität der wirkenden Kraft ist wiederum abhängig vom Bewusstsein, der Erfahrung und dem Wissen des  einzelnen Anwenders, da das Reiki Symbol dessen Gedanken und seine Absicht verstärkt.

Durch die lange und häufige Benutzung  der Reiki Symbole für intensive und uneigennützige Heilarbeit  – die Absichtslos geschieht und in liebe zum Klienten vollzogen wird -sind die Reiki Symbole mit einer sehr starken und ausschließlich positiven Heilenergie und Heilinformation aufgeladen!

Wie ist die Reiki Symbole Anwendung und wie soll man die Reiki Symbole richtig zeichnen?

Über die richtige Anwendung der Reiki Symbole ist schon viel und sehr unterschiedlich geschrieben worden. Nur mit den Hand Chakren zeichnen, nicht übereinander malen. Symbole werden „gestempelt“,  „ in die Aura eingebrannt“ und ähnlicher Blödsinn ist im Umlauf. Sie werden hin und wieder als „kosmische Zeichen“ beschrieben, was nun grade die Reiki Symbole nicht sind, da nichts mit der sog. „heiligen Geometrie“ zu tun haben. Vieles davon im Netz ist völlig überflüssig mystifiziert. Einiges davon dient rein der Angstmache, anderes der Herausstellung der eigenen Rolle.

Bleiben wir also sachlich. Die Wirkung der Reiki Symbole und deren Anwendung erfolgt nicht in der dritten Dimension, in der  wir uns körperlich befinden, sondern auf der 4.Dimensionsebene, dem Astralbereich.
Dieser ist voll mit den unterschiedlichsten Informationen, welche nicht geordnet oder gestapelt da herum liegen wie im Regal, sondern sich völlig miteinander vermischen. Es ist also völlig egal ob ich zwei Reiki Symbole neben einander oder übereinander Zeichne, auf astraler Wirkungsebene vermischt sich sowieso alles.
Die Stärke und Dauer, bzw. Haltbarkeit der durch das Symbol gesetzten Informationen werden nur und ausschließlich durch das Bewusstsein des Anwenders im Augenblick der Symbolanwendung bestimmt. Nichts ist auf ewig! So löst sich eine Reikidusche i.d.R. nach drei Tagen auf bzw. ist nicht mehr spürbar wirksam.
Wenn ich Reiki Symbole richtig zeichnen will benötige ich also eine klar definierte Absicht was ich erreichen will und volles Bewusstsein beim Zeichnen. Für manchen mag es hilfreich sein, Reiki kommen zu lassen und dann mit den Hand Chakren zu malen.  Es wird damit aber nur der Bewusstseinsprozess unterstützt, nicht die Symbolkraft, da sie ja aus dem Symbol selber kommt.

Das gleiche gilt für die Aussage die Reiki Symbole „richtig“ zu zeichnen. Das „Richtig“ definiert  und stärkt ebenfalls wieder die Gedanken des Anwenders, weil er sich mehr fokussiert und bemüht.
Tatsächlich ist es so dass die Reiki Symbole alle aus einer kalligraphischen Tradition, also Pinselstrich Zeichnung kommen, und somit schon im Entstehen sehr individuell  erscheinenIch kenne drei verschieden gezeichnete Meistersymbole und zig unterschiedliche Symbole des 2. Grades. Die wirken alle, weil sie im Endeffekt die Gedanken und den Willen des Anwenders manifestieren.
Um die Reiki Symbole richtig und wirksam anzuwenden und sie richtig zu zeichnen halte man sich ganz einfach und bewusst an die 4. Lebensregel des Mikao Uuis:


Gyo o hage me ( Sprich: Kio oh hagi mee) arbeite hart (im Sinne von: tue alles, was du tust, aus vollem Herzen)

Dann klappt es auch mit den Reiki Symbolen!

Ist Reiki mit Religion vereinbar?

Nicht jede Religion hält sich selbst für vereinbar mit Reiki – aber Reiki ist mit jeder Religion vereinbar. Welcher Religion man angehört spielt für Reiki keine Rolle, weil es hier nur um die Wirkweise der Therapie als solche geht – nicht um den Glauben!

Ob Reiki mit Religion vereinbar ist hat schon viele heiße Diskussionen ausgelöst. Wenn man sich damit beschäftigen möchte ist es sinnvoll immer Neutral zu sein und die eigene Beobachterrolle zu halten. Schauen wir uns mal dazu die Definition von Reiki und von Religion an.

Ist Reiki mit Religion vereinbar

Wikipedia sagt dazu u.a.: „Religion… ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte ist, sowie häufig auch an heilige Objekte.“ Und weiter: „Eine ältere Definition für Religion lautet: Verehrung geistiger, außer und über der sichtbaren Welt stehender persönlicher Wesen, von denen man sich abhängig glaubt und die man irgendwie günstig zu stimmen sucht.“

Und weiter: „Das Heilige und Transzendente ist nicht beweisbar im Sinne der Wissenschaftstheorie, sondern beruht auf dem Glauben an Mitteilungen bestimmter Vermittler (Religionsstifter, Propheten, Schamanen) über intuitive und individuelle Erfahrungen. Solche spirituellen Mitteilungen werden in vielen Religionen als Offenbarung bezeichnet. Spiritualität und Religiosität sind geistig-geistliche Anschauungen ohne Erklärungsbedarf. Skeptiker und Religionskritiker suchen demgegenüber nach kontrollierbarem Wissen durch rationale Erklärungen.“


Fassen wir das mal zusammen. Religion ist der Glaube an unbewiesene, übernatürliche Kräfte und/oder Objekte von denen man sich abhängig glaubt und beruht auf Offenbarungen von übernatürlichen Wesen (Götter), selbsternannten Propheten und Religionsstiftern. Schaut man sich die Ursprünge vom Christentum und vom Islam an stimmt diese Aussage vollumfänglich.

Der Anhänger einer Religion begibt sich mit dem Leben und Ausüben seines Glaubens in eine selbstgewählte Abhängigkeit okkulter Mächte – in die Abhängigkeit eines oder mehrerer Götter und sein Wohl und Wehe ist von dieser okkulten Macht abhängig (…unser täglich Brot gib uns auch heute…). Diese Abhängigkeit bezieht sich sowohl auf das Leben im Hier und Jetzt als auch auf das Dasein nach dem Tode (Glaube an das Paradies und an die Hölle). Speziell die monotheistischen Religionen und Kulte, also die, die nur an einen Gott glauben, sind besonders rigide. Das fatale an dieser Grundhaltung ist das so ein gläubiger Mensch alle ihm eigene, in ihm angelegte Schöpferkraft und Schöpfermacht – und damit die Selbstbestimmung des eigenen Lebens aufgibt. Er entblößt sich aller eigenen Kraft und begibt sich in die Macht und Vormundschaft der Vertreter einer Religion! Diese bestimmen ab da völlig über ihn, sein Denken und Handeln, seine Moral.

Oft ist es so dass die Vertreter oder Anhänger einer Religion etwas mehr dogmatisch sind als andere Menschen. Fundamentale Menschen lassen nur das gelten was ihre eigene persönliche Wahrheit ist und haben die neutrale Beobachterrolle völlig abgelegt. Gerade Konvertiten (Menschen, die frisch einer anderen Religion beigetreten sind) können extrem konservativ und unfreiheitlich handeln und argumentieren.

Grund dazu könnte u.a. die völlige Überhöhung der angebeteten Person sein, welche als unfehlbar, untadelig in allen Richtungen und gottgleich dargestellt – wird wenn es sich um selbsternannte Propheten handelt – oder bei einem Gott selber, welcher per se keine Kritik an sich duldet. ( Ist ja vom psychologischen her sehr praktisch, lenkt es doch von eigenen Fehlern ab). Schauen wir näher hin sind da grade die Obergötter zweier Weltreligionen immer mit einem sehr strafenden und bestimmenden Charakter verbunden, welcher nichts, aber auch gar nichts, mit dem Thema Liebe zu tun hat. Die dritte große Weltreligion ist da flexibler, offener und freundlicher.
Die Führer dieser Kulte stellen sich anderen Menschen gegenüber oft als bessere Wesen da. Man soll auch sie verehren, sie achten, ihnen gehorchen und sogar Steuern zahlen. Kritik an ihnen ist nicht erwünscht und eigene Fehlhandlungen werden vertuscht. Irgendwie kommt einem da ganz unwillkürlich der Gedanke an die Themen „Macht haben und ausüben“ hoch. Ein Instrument des Machterhalts ist für diese „Führer“ immer das schlecht machen und kriminalisieren anders Denkender. Das klappt seit 2000 Jahren super und lenkt von eigenen Problemen und moralisch /sittlichen Fehltritten ab.

Als schlagendes Argument wird auch immer wieder verwendet das nur durch sie und ihren Kult ein Zugang zur Heilung möglich ist. Eine Heilung, von was auch immer, gibt es nur einzig und ausschließlich über ihre Methode. Alle anderen Methoden sind falsch, funktionieren nicht oder kommen aus der dunklen Ecke, also vom Teufel. Dieser arme Teufel wird oft als abschließendes Totschlagargument erwähnt, wenn keine Argumentation mehr zieht. Das gilt für alle großen Kulte der Welt. Reiki wird durch die paranoide Definition, mit der es von einigen Sektenbeauftragten und selbsternannten Fachleuten bedacht wird, oft als Sekte dargestellt. Dabei vergessen diese Spezialisten jedoch wie man Sekte und Religion wissenschaftlich definiert. Ebenso übersehen Sie ihre eigenen Organisationsstruktur und ihr eigenes Handeln geflissentlich.

Das alles wurde eben aus einer völligen Beobachterperspektive heraus geschildert, welche sich nicht vom Machtanspruch einiger „Ausgewählter“ eingelullt fühlt und es einfach mal auf den Boden der Tatsachen bringt.

Schauen wir uns jetzt mit der gleichen Sichtweise einmal die Definition von Reiki an. Da wird es bunt. Nach dem Verständnis einiger Reikianer wurzelt Reiki im alten chinesischen Schamanismus oder man nimmt Bezug auf buddhistische Traditionen Japans. Eine Stilrichtung ist im koreanischen Schamanismus angedockt. Mikao Usui selbst sprach davon das was sehr altes wiederentdeckt wurde. ( Na logisch. Das, was man Reiki nennt, gibt schon solange wie es Menschen gibt.)

Es gibt viele Reiki Stilrichtungen- und so brauchen wir hier klare Differenzierungen. Einige wenige dieser Stilrichtungen sind sehr mit ihrem Erfinder und Schöpfer und seiner Beachtung verbunden. Wenn in so einer Reiki Stilrichtung die Anrufung von Lichtwesen bzw. Kontakt mit der Geisterwelt gelehrt und mit schamanischen, magischen oder tantrischen Methoden ausgeübt wird, kann man ihm Rahmen der oben Aufgeführten Definition von Religion nur einen Schluss ziehen! Nach dieser Definition kommt Reiki in diesen Stilrichtungen einer Religion gleich. Es gelten gleiche Maßstäbe für alle!

Gilt diese Definition für Reiki allgemein? Nein- lautet hier die klare Antwort. Warum nicht?

– Beim Reiki steht die Arbeit mit der Lebensenergie im Vordergrund. Diese ist ein Teil des Menschen und wird keiner bestimmten Gottheit, Wesenheit oder Religion zugeordnet. Sie ist allgemein und jeder hat sie.

– Da sie jeder hat, bedarf es keiner Anrufungen oder Gebete von vermeintlich höheren okkulten Mächten um an sie zu gelangen und mit ihr zu Arbeiten. (Eine Einweihung ist eigentlich eine sehr technische und neutrale Angelegenheit – ohne jede „Götter“).

– Die Definition von Reiki gibt weiter klar an das es beim Reiki keine Mittler oder geistigen Führer zu dieser Energie gibt. Der Reiki Meister ist kein Priester sondern ein Mensch, der anderen Menschen den eigenen energetischen Zugang zu sich selber erklärt. Danach wird er nicht mehr gebraucht.

– Niemand ist abhängig von seinem Reiki Lehrer.Die Reiki Lebensregeln sind – per Definition- Empfehlungen, keine zwanghaften Gebote oder Verbote.

– Die Definition von Reiki gibt einem ein wirksames Instrument in die Hand um an sich und seinen Emotionen selber zu arbeiten. Mein Glück liegt als Reiki Anwender in meiner Hand, nicht in der Hand eines Kultes, seiner Führer oder des dem Kult vorstehenden Wesens.

– Nach dieser Definition macht Reiki einen unabhängig und stark im Selbstwert und Selbstbewusstsein – frei von Schuld. Religionen versuchen oft genau das Gegenteil zu erreichen.

– Im Gegensatz zur Heilswirkung einer Religion ist die Heilwirkung von angewendetem Reiki sofort an sich spürbar. Und jederzeit reduplizier bar. Das klappt bei Wundern nicht immer, in der Regel sind sie einmalig und dann nie wieder.

Kommen wir zum Fazit – Ist Reiki mit Religion vereinbar? Da Reiki ein Weg zur eigenen Freiheit ist muss man die Sache von mehreren Seiten betrachten: Nicht jede Religion hält sich selbst für vereinbar mit Reiki – aber Reiki ist mit jeder Religion vereinbar. Welcher Religion man angehört spielt für Reiki keine Rolle, weil es hier nur um die Wirkweise der Therapie als solche geht – nicht um den Glauben! So einfach ist das, aber es kann ja ein jeder selber wählen…..